Institut für Musik, WS 2011/12

PS Populäre Musikwissenschaft?

Prof. Dr. Jan Hemming

Terminübersicht (Stand 18.07.2016):

1

26.10.

Einführung  

2

2.11. Neuroanatomie: Haben Musiker andere Gehirne? (Kreutz 2011, Schlaug et al. 2005) Seminarleiter

3

9.11. Amusie: Gibt es eigentlich unmusikalische Menschen und wie können diese erkannt werden? (Test nach: Peretz 2001) Marvin Erfurth

 

16.11. - muss aus administrativen Verpflichtungen leider entfallen -  

4

23.11. Musik und Persönlichkeit: "Zeige mit Deine Plattensammlung, und ich sage Dir, wer Du bist" (Rentfrow & Gosling 2007) Arne Lindheimer
5 30.11. Musikalische Erfahrung: Warum wir alle einen anderen Musikgeschmack haben und unsere Mitmenschen nur bedingt von den eigenen Vorlieben überzeugen können (Hemming 2010) Seminarleiter

6

7.12. Musik und Bedeutung: Was uns Filmmusik erzählen kann (Bullerjahn 2001, Großmann 2008) Thomas Hofmann

7

14.12 'Ohrwürmer': Wie Musik im Kopf hängenbleibt und was man dagegen tun kann (Hemming 2009)  

8

21.12. Musik im Alltag: Gibt es eine Abstumpfung/Abnutzung durch das Überangebot an Musik? (Behne 1999, Grewe et al. 2007a und b), Gibt es eine 'Musikallergie'? Was passiert beim Ausbleiben von Musik? (Sacks 1990, [2007]2008) Andreas Bothmann

9

11.1. Negative Wirkungen: Musik und Gewalt, Manipulation, Folter...(Johnson & Cloonan 2008, Cusick 2006, Pieslak 2009) Caspar Ulrich
Patrick Werneburg

 

18.1. Musste aufgrund von Krankheit leider entfallen  

10

25.1. Unterscheiden sich Links- und Rechtshänder in ihrer Musikalität? (Kopiez & Galley 2010)
Run to the beat: Musik beim Laufsport (Magisterarbeit von Stefanie Jäger/Paderborn)
 

11

1.2. Evolution: Warum Musik? Bedeutet Musik in der Menschheitsentwicklung einen Vorteil oder ist sie nutzloses Nebenprodukt? (Miller 2000, Mithen 2005)  
  8.2. Entfällt wegen fachpraktischen Prüfungen  

Kommentar:

Es ist zur Selbstverständlichkeit geworden, dass sich Musikwissenschaft auch mit populärer Musik beschäftigt. Möglicherweise ist jetzt der nächste Schritt gefordert, nämlich die konkrete Hinwendung zu den Fragen, deren Beantwortung die Öffentlichkeit nicht nur bezogen auf populäre Musik von der Musikwissenschaft erwartet: Dies betrifft z.B. den Ursprung bzw. von Sinn und Zweck der Musik, den Stellenwert musikalischer Begabung oder besonderer Fähigkeiten wie dem absoluten Gehör, gesicherte Wirkungen von Musik auf Intelligenz und/oder Verhalten, musikalische Alltagsphänomene wie Hintergrundmusik oder 'Ohrwürmer', das Verhältnis westlicher Musikkultur zum 'Rest der Welt' usw. Diese Liste fortzusetzen, ist die erste Aufgabenstellung des Seminars. Parallel dazu werden wir geeignete Darstellungsformen und -medien erörtern und bereits existierende Quellen 'populärer Musikwissenschaft' - oftmals nicht von Musikwissenschaftlern verfasst - kritisch unter die Lupe nehmen.

Anforderungen für die Bestätigung der Modulkomponente:

Referat und schriftliche Ausarbeitung

Kontakt:

jan.hemming
@uni-kassel.de

Literatur:

Literaturliste und Materialien (passwortgeschützt)