Institut für Musik, SS 2010

PS: T.W. Adorno und die Systematische Musikwissenschaft (Do 14:15-15:45)

Prof. Dr. Jan Hemming

Terminübersicht (Stand 18.07.2016):

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15.4 Einführung

 

22.4. musste wegen Krankheit leider entfallen

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29.4. Frühschriften Adornos / Rezensionen alle in GS19: Schönberg, Pierrot lunaire (1922), S. 11-13 Strauss, Elektra (1927), S. 92-93 Krenek, Jonny spielt auf (1927), S. 117-119 Berg, Kammerkonzert / Bartok, 2. Streichquartett, 1. Klavierkonzert ua. (1927), S. 102-112 Pfitzner: Palästrina, S. 237-239 (1933)

3

6.5. Philosophische Vorgänger Adornos und der ""Frankfurter Schule"

M. Horkheimer: "Traditionelle und kritische Theorie" (1937) - Ausschnitte

  (13.5.) Himmelfahrt
4 20.5 "Über den Fetischcharakter in der Musik und die Regression des Hörens" (1938, GS 14)
5 27.5. Vorschlag: Adorno als empirischer Sozialforscher (inkl. Filmbiographien)
  (3.6.) Fronleichnam
6 10.6 Vorschlag: Kulturindustrie-Kapitel der Dialektik der Aufklärung
7 17.6. "Warum Theodor W. Adorno die Beatles verschmähte" (Peter Kemper) – Adornos Verhältnis zu populärer Musik und Jazz
8 24.6. Theodor W. Adorno als Komponist
9 1.7. Die Auswirkungen Theodor W. Adornos auf die (Musik-)Pädagogik
10 8.7.  
  (15.7.) fachpraktische Prüfungen

Veranstaltungskommentar:

Modul L1/ 07 B, D Modul L2/ 06 B Modul L3/ 04 C, 06, 07 C, 13 B

In diesem Seminar wollen wir uns mit Theodor W. Adornos Beiträgen zur Musikästhetik und insbesondere zur Systematischen Musikwissenschaft beschäftigen. Schon in jungen Jahren war Adorno Musikkritiker in seiner Heimatstadt Frankfurt, bevor er in Wien als Kompositionsschüler von Alban Berg Anschluss an die musikalische Avantgarde seiner Zeit suchte. Gleichzeitig verfolgte er eine akademische Karriere mit Promotion und Habilitation im Fach Philosophie sowie weiteren Studien in Psychologie, Psychoanalyse und Soziologie. Die sich aus diesen Strängen ergebende Verbindung ästhetischer Reflexionen mit gesellschaftskritischem Anspruch hat auf Musikwissenschaft und Musikpädagogik nach 1945 großen Einfluss ausgeübt. Anhand der Lektüre wichtiger Schriften werden wir diese Entwicklung nachzeichnen, kritisch hinterfragen und zugleich aktuelle Bezüge suchen.

Kontakt:

jan.hemming
@uni-kassel.de

Literatur:

Literaturliste und Materialien (passwortgeschützt)