Fachrichtung Musik, WS 2007/08

PS: Musikindustrie

Prof. Dr. Jan Hemming

Terminübersicht (Stand17.11.2016):

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18.10. Einführung  

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25.10. Urheberrecht und die Arbeit der Verwertungsgesellschaften (Brandhorst 2002)

Wie wird zischen U- und E-Musik unterschieden? (Karbaum 1995), siehe dazu:

http://www.gema.de/cgi-bin/printview.pl?p=//musiknutzer/information_service/werkeinstufung.shtml

Seminarleiter

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1.11. Schutzfähigkeit kleinster musikalischer Ausschnitte (Samples) und der Rechtsstreit James Newton versus Beastie Boys (Häuser 2002) Seminarleiter

4

8.11. Geschichte der Musikindustrie (Wicke 1997)  
5 15.11. Major Labels, Independent Labels, Musikverlage (entspr. Abschnitte aus Moser & Scheuermann 1997)

Berufsfelder in der Musikindustrie  (Lyng 1995, Stark 1999, Baskerville 2001)

 
6 22.11. Funktionsweise der Charts (Hesbacher 1975, Wicke 2003) Laura Engelhardt
7 29.11. Urheberrecht im musikpädagogischen oder –wissenschaftlichen Alltag (Stoll 2004)  
8 6.12. Musikproduktion / Musikproduzenten (Cunningham 1996, Smudits 2003) Sebastian Engel

9

13.12. Musikhandel im Zeitalter der Globalisierung (Zemp 1996, Binas 2002, Baumann [1998] 2007) Tilmann Eller

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20.12. Musikvideo als Marketingprodukt (Banks 1997) Martin Höfer
Moritz Rech

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10.1. Fallstudien: Coverversionen und Plagiatsfälle (Bielenberg 1971, Schricker 1988, Pimat 2002), siehe dazu auch: http://www.stud.uni-karlsruhe.de/~udgk/plagi.php
Urheberrechtsnovellen von 2003 und 2007.
Was sind "creative commons"? (Toynbee 2003)
musste wegen Krankheit leider entfallen

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17.1. Starkult und Castingshows (Dyer 1994, Roost-Macias 2002, Arte Themenabend 2004, Helms & Phleps 2005, Rappe 2004, Sánchez Weickgenannt 2006) Thilo Nordheim
  24.1. entfällt wegen Bibliothekskommissionssitzung  
13 31.1. Legale und illegale, digitale Musikdistribution (Renner 2004, Hemming 2004) Markus Noll
14 7.2. Verweigerung der Musikindustrie? Medienverweigerung? (Jacke 2004)

Seminarfazit

Christiana Voss

Kommentar:

Was bedeuten Abkürzungen wie IFPI, GEMA, ASCAP oder BMG und welche Arbeit leisten die Institutionen oder Firmen, die sich hinter ihnen verbergen? Nach welchen Prinzipien funktionieren die „Charts“, das wichtigste Messinstrument der Musikindustrie? Welche Stadien lassen sich in der historischen Entwicklung der Musikindustrie beobachten? Was ist ein musikalisches Plagiat? Wie ist die sich ausweitende, teils illegale Verbreitung von Musik über das Internet zu bewerten? Welche Berufsmöglichkeiten gibt es in der Musikindustrie? Wie lauten die Grundzüge des Urheberrechts, und welchen Stellenwert hat der Lizenzhandel heute neben dem traditionellen Geschäft mit Tonträgern?

Neben dem Versuch, all diese Fragen zu beantworten, werden in diesem Seminar auch Kenntnisse zum legalen Gebrauch von Praxismaterialien im Musikunterricht (Stichwort „Notenkopien“) vermittelt.

Die Veranstaltung ist anrechenbar für die Modulkomponente "Systematische Musikwissenschaft" L1,7 oder L3,13

Anforderungen für den Erwerb eines Leistungsnachweises nach alter Studienordnung (Schein):

Anforderungen für die Bestätigung der Modulkomponente: L1,7 "Systematische Musikwissenschaft":

Referat (ca. 45 Min) und schriftliche Ausarbeitung.

Kontakt:

jan.hemming
@uni-kassel.de

Literatur:

Ausleihbare Bücher werden im Semesterapparat "Hemming1" bereitgestellt, Präsenzexemplare (z. B. Lexika und Handbücher) verbleiben an ihrem regulären Aufstellort.

Literaturliste und Materialien (passwortgeschützt)